
Aktualisiert am 23. Juli 2026
Viele Wartungsverantwortliche konzentrieren sich darauf, eine Mangelschmierung zu vermeiden. Dabei wird ein ebenso häufiges Problem übersehen: die Überschmierung.
Nach dem Motto "Viel hilft viel" werden Lager häufig mit der Fettpresse nachgeschmiert. Die Folgen zeigen sich oft erst Wochen oder Monate später in Form von erhöhten Lagertemperaturen, beschädigten Dichtungen, austretendem Fett oder vorzeitigem Lagerausfall.
Wer den Fettverbrauch systematisch überwacht, schützt nicht nur seine Lager, sondern reduziert gleichzeitig Schmierstoffkosten, Energieverbrauch und ungeplante Stillstände.

Ein Wälzlager benötigt keinen vollständig gefüllten Lagerraum. Im Gegenteil.
Zu große Fettmengen erhöhen den inneren Widerstand des Lagers. Die Wälzkörper müssen das überschüssige Fett ständig verdrängen. Dieser Effekt wird als Churning bezeichnet.
Die Folgen:
Das Lager arbeitet dadurch nicht sicherer, sondern unter deutlich ungünstigeren Bedingungen.
Überschmierung entwickelt sich meist schleichend.
Typische Anzeichen sind:
Da diese Symptome oft einzeln auftreten, wird die eigentliche Ursache häufig nicht erkannt.

Wer seinen Schmierstoffverbrauch kennt, kann Optimierungspotenziale schnell erkennen.
Dabei helfen bereits einfache Maßnahmen.
Für jede Schmierstelle sollte festgehalten werden:
Bereits nach wenigen Monaten lassen sich Auffälligkeiten erkennen.
Eine einfache Sichtkontrolle liefert wertvolle Hinweise.
Achten Sie auf:
Diese Beobachtungen helfen dabei, Schmierintervalle gezielt anzupassen.
Steigende Lagertemperaturen gehören zu den zuverlässigsten Warnsignalen.
Bereits einfache Infrarotmessgeräte oder Thermografiekameras zeigen schnell, welche Lager unter ungünstigen Schmierbedingungen arbeiten.
Wer Referenzwerte definiert, erkennt Veränderungen frühzeitig und kann reagieren, bevor Schäden entstehen.
Die wirksamste Methode gegen Überschmierung besteht darin, große Fettmengen vollständig zu vermeiden.
Automatische Schmierstoffgeber fördern kontinuierlich kleine, exakt dosierte Schmierstoffmengen.
Dadurch bleibt der Schmierfilm konstant erhalten.
Die Vorteile:
In vielen Anwendungen reduziert sich der Fettverbrauch dadurch um bis zu 25 Prozent gegenüber einer manuellen Schmierung.
Neben automatischen Schmierstoffgebern helfen einige organisatorische Maßnahmen.
Dazu gehören:
Je strukturierter die Schmierung erfolgt, desto geringer ist das Risiko von Über- oder Unterschmierung.
GREASEMAX® arbeitet vollständig autark und gibt den Schmierstoff kontinuierlich über definierte Laufzeiten von 1, 3, 6 oder 12 Monaten ab.
Dadurch gelangen ausschließlich kleine, exakt abgestimmte Schmierstoffmengen an die Schmierstelle. Druckspitzen, Überschmierung und unnötiger Fettverbrauch werden vermieden. Gleichzeitig sinken Wartungsaufwand, Schmierstoffkosten und das Risiko vorzeitiger Lagerschäden.

Überschmierung verursacht jedes Jahr vermeidbare Kosten durch erhöhten Energieverbrauch, beschädigte Dichtungen, unnötigen Schmierstoffverbrauch und verkürzte Lagerlebensdauer.
Wer Fettverbrauch dokumentiert, Lager regelmäßig kontrolliert und auf eine kontinuierliche Schmierung setzt, schafft die Grundlage für eine wirtschaftliche und zuverlässige Instandhaltung. Automatische Schmierstoffgeber helfen dabei, den Schmierstoff genau dort einzusetzen, wo er benötigt wird und zwar in der richtigen Menge und zum richtigen Zeitpunkt.

Telefon: +49 781 72084
Mail: sales@greasemax.com



